Titel 01. The Ballad Of Bill Hubbard (Waters) - 4:21 min 02. What God Wants, Part I  (Waters) - 6:00 min 03. Perfect Sense, Part I (Waters) - 4:15 min 04. Perfect Sense, Part II (Waters) - 2:51 min 05. The Bravery Of Being Out of Range (Waters) - 4:45 min 06. Late Home Tonight, Part I (Waters) - 4:01 min 07. Late Home Tonight, Part II (Waters) - 2:13 min 08. Too Much Rope (Waters) 5:47 min 09. What God Wants, Part II (Waters) - 3:40 min 10. What God Wants, Part III (Waters) - 4:09 min 11. Watching TV (Waters) - 6:06 min 12. Three Wishes (Waters) - 6:52 min 13. It’s A Miracle (Waters) - 8:30 min 14. Amused To Death (Waters) - 9:09 min

Der Titel ist inspiriert von einem Buch namens Amusing Ourselves to Death von Neil Postman, das

Roger Waters gelesen hatte. Einige der hierauf veröffentlichten Songs waren eigentlich als Bestandteil

des Projekts Radio K.A.O.S. II., das Waters unmittelbar nach der Radio K.A.O.S. Tour 1987 in Angriff nahm,

gedacht.

Im ersten Song, der Ballade des Bill Hubbard, ist die Stimme des Alf Razzell, eines britischen Soldaten, zu hören, der beschreibt, wie er den schwer verwundeten neunundzwanzigjährigen Bill Hubbard 1917 im Niemandsland auffindet und ihn sterbend zurücklassen muss, da es ihm wegen Bills unermesslichen Schmerzen nicht gelingt, diesen vom Schlachtfeld wegzutransportieren. Alf Razzell erläutert ganz am Ende des Albums Amused To Death weiterhin, dass auf dem Arras Memorial Cemetery bei der Stadt Arras im französischen Département Pas-de-Calais Bill Hubbards gedacht wird und er die Gedenkstätte 1984 besuchte. Roger Waters versteht das Konzeptalbum als konsequente Fortsetzung seiner Arbeit mit The Wall und The Final Cut. Es wendet sich gegen den Krieg generell, insbesondere den zweiten Golfkrieg, gegen die Massenmedien, die über den Krieg wie in einer Sport-Übertragung berichten, gegen religiösen Fundamentalismus jeglicher Couleur, und beschreibt, wie sich die TV-Gesellschaft selbst zu Tode amüsiert. Auf dem Plattencover ist ein Schimpanse vor einem Fernseher zu sehen. Man kann das Konzeptalbum als einen Fernsehabend dieses Affen verstehen, der sich durch die Kanäle zappt.
Amused to Death                                                                          ROGER WATERS - What God Wants, Part I
Roger Waters - Gesang, Gitarre, Bass und EMU Synthesizer Jeff Beck - Lead-Gitarre Andy Fairweather-Low - Rhythmusgitarre Tim Pierce - Gitarre John 'Rabbit' Brundrick - Hammond Orgel Graham Broad, Denny Fongheiser, Jeff Porcaro - Schlagzeug Katie Kissoon, P. P. Arnold, Rita Coolidge,Doreen Chanter Natalie Jackson, N'Dea Davenport, Lynn Fiddmont - Gesang The National Philharmonic Orchestra Limited The London Welsh Chorale Produktion Patrick Leonard, Roger Waters, Nick Griffiths Aufnahme 1987 - 1992 Veröffentlicht: 01.09.1992
MEINE SAMMLUNG
Amused to Death Amused to Death
Amused to Death
Viele der Lieder nehmen Bezug auf zeitgeschichtliche Ereignisse: Die beiden Teile von Late Home Tonight handeln von der Bombardierung von Tripolis und Bengasi im Jahre 1986. The Bravery Of Being Out Of Range greift den zweiten Golfkrieg auf und schildert, wie der Krieg durch die Fernseh-Berichterstattung bagatellisiert wird. Das Lied Watching TV erkundet die Bedeutung der Massenmedien im Zusammenhang mit den blutig niedergeschlagenen Demonstrationen auf dem Tian’anmen-Platz 1989 in Peking. Es ist das einzige Lied, in dem Waters der Macht der Medien eine positive Bedeutung einräumt. Zitat: „She is the one in fifty million who can help us to be free / because she died on TV“ (deutsch: „Sie ist die einzige von fünfzig Millionen, die uns helfen kann, frei zu sein / weil sie im Fernsehen gestorben ist.“) Das Album wurde nach seiner Veröffentlichung von den Musikkritikern positiv aufgenommen und wird oftmals als Roger Waters' beste Arbeit seit The Wall bezeichnet. Live-Ausschnitte waren auf der Welttournee In the Flesh zu hören.
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